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Beziehungen zu Deutschland

Die deutsch-zentralafrikanischen Beziehungen sind freundschaftlich.

Deutschland engagiert sich in der Zentralafrikanischen Republik durch die Entsendung von Personal an den hybriden Sonderstrafgerichtshof in Bangui zur Aufarbeitung von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Im Zeitraum 2021-2025 stellte das Auswärtige Amt zudem rund 143,5 Mio. Euro für humanitäre Hilfsmaßnahmen zur Verfügung.

Deutschland engagiert sich auch im Bereich der Friedensförderung und hat seit 2020 über 200 Mio. Euro in den Peacebuilding Fund der Vereinten Nationen eingezahlt, aus dem aktuell mehrere Projekte in der Zentralafrikanischen Republik von einem Gesamtvolumen von rund 23 Mio. USD, finanziert werden, beispielsweise zur Förderung von gesellschaftlicher Versöhnung und der Re-Integration von Geflüchteten, zur Prävention bewaffneter (Grenz-)Konflikte wie auch zur Unterstützung von Jugendlichen und Frauen. Auch der UN Women’s Peace & Humanitarian Fund, zu dem Deutschland seit 2019 insgesamt über 90 Mio. Euro beigetragen hat, ist in der Zentralafrikanischen Republik im Bereich der frauengeführten Zivilgesellschaftsförderung aktiv.

Deutschland hat seit 1997 keine Botschaft mehr in der Hauptstadt Bangui (zuständig ist die deutsche Botschaft in Jaunde, Kamerun). Von zentralafrikanischer Seite werden die Beziehungen zu Deutschland über die Botschaft der Zentralafrikanischen Republik in Paris gepflegt.

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