Deutschland unterstützt HIV/AIDS-Präventionsmaßnahmen in der CEMAC mit 3,5 Mio Euro

Bei der Unterzeichnung des Abkommens am 14. Dezember in Jaunde Bild vergrößern Bei der Unterzeichnung des Abkommens am 14. Dezember in Jaunde

In Jaunde wurde am 14. Dezember 2007 ein Abkommen über die Finanzielle Zusammenarbeit 2006 zwischen der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch Botschafter Volker Seitz und der CEMAC, vertreten durch dessen Präsidenten Antoine Ntsimi,  unterzeichnet. Die CEMAC ist die zentralafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion, der Kamerun, Tschad, die Zentralafrikanische Republik, Gabun, Äquatorialguinea und die Republik Kongo angehören.
Mit diesem Abkommen werden zusätzlich EUR 3,5 Mio für HIV/AIDS-Präventionsmaßnahmen in den drei CEMAC-Ländern Republik Kongo, Äquatorialguinea und Gabun zur Verfügung gestellt.
Die Unterzeichnung ist der "Startschuß" für die KfW Entwicklungsbank, um das seit 2005 laufende erste Regionalvorhaben auf dem afrikanischen Kontinent, das bisher HIV/AIDS-Präventionsmaßnahmen in den Ländern Kamerun, Tschad und der Zentralafrikanischen Republik mit einem Volumen von EUR 10,0 Mio. finanziert, auf die anderen drei CEMAC-Länder auszudehnen.
Das Vorhaben hat Modellcharakter für weitere regionale Ansätze in Afrika, die in verschiedenen Teams der KfW Entwicklungsbank geprüft werden. Der regionale Ansatz bei der HIV/AIDS-Prävention in Zentralafrika ist u.a auch deswegen gewählt worden, weil die Infektionsgefahr nicht an Landesgrenzen halt macht und diese Vorgehensweise dazu beiträgt, langfristig die Transaktionskosten zu senken und Skaleneffekte bei der Beschaffung zu erzielen. Darüber hinaus trägt er zur Stärkung von regionalen Staatengemeinschaften bei.

Das Abkommen ist unterzeichnet! Bild vergrößern Das Abkommen ist unterzeichnet!

Rede des Botschafters und Presseecho

Hier können Sie die anlässlich der Vertragsunterzeichnung gehaltene Rede des Botschafters, sowie einen zu diesem Thema erschienenen Zeitungsartikel lesen: