Feldbesuch in Flüchtlingscamps in OstKamerun

Feldbesuch in Flüchtlingscamps in Ostkamerun Bild vergrößern Der Geschäftsträger der deutschen Botschaft Jaunde Lars Leymann im Gespräch mit dem Gouverneur der Region Ost, Grégoire Mvongo (© GIZ-Kamerun)

Vom 10. bis 12. November 2016 unternahm der Chargé d’Affaires  a.i. der Deutschen Botschaft Jaunde, Herr Lars Gerrit Leymann,  eine umfangreiche Reise nach Ostkamerun und besuchte gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) mehrere von Deutschland finanzierte und von der GIZ umgesetzte Nothilfe-Projekte in den Flüchtlingscamps an der Grenze zur ZAR.

Zusammen mit dem regionalen Sicherheitsberater der GIZ, Herrn Philipp Schweers, führte der Chargé d‘Affaires intensive Gespräche mit dem Gouverneur der Region Ost , Herrn Grégoire Mvongo zu Sicherheits- und Entwicklungsfragen, besichtigte die alte deutsche Kolonialstation Dume, besuchte GIZ-Nothilfeprojekte und machte sich ein Bild von der Lage in den Flüchtlingscamps zwischen Batouri und Kentzou. Gleichzeitig wurden eine Schule in Kentzou sowie ein Krankenhaus bei Batouri offiziell eröffne Einweihung des GIZ-konstruierten Krankenhauskomplexes in Batouri Bild vergrößern (© GIZ-Kamerun)

Im Rahmen der Sonderinitiative Flucht des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) setzt das deutsche Bundesunternehmen GIZ in u.a. Ost- Kamerun ein Vorhaben um, welches die Lebensbedingungen der Flüchtlinge und der aufnehmenden Bevölkerung verbessern soll. Die Maßnahmen des GIZ-Vorhabens in der Region umfassen im Wesentlichen eine Strategieentwicklung zum Umgang  mit Flüchtlingen in Kamerun, die Verbesserung des Zugangs zu Basisdienstleistungen für Flüchtlinge und die aufnehmende Bevölkerung sowie die Bereitstellung von Holzkohle aus Holzabfällen und verbesserten, energieeffizienten Kochherden.